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Die Aufpasser im Vorstandsbüro

Donnerstag, 12.01.2017 20:20 von

Der ehemalige FBI-Chef Louis Freeh räumte mit der Ex-Verfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt in der Daimler-Zentrale auf. Ihre Arbeit war Teil einer Abmachung zwischen dem Autobauer und dem US-Justizministerium.

Es war ein Kulturschock, als Louis Freeh Anfang 2010 in die Daimler-Zentrale einzog. Der ehemalige FBI-Chef verhörte Vorstände, sammelte Akten ein und platzte in Sitzungen. Rigoros räumte der Aufpasser gemeinsam mit der ehemaligen Verfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt in Stuttgart auf. Die Arbeit des Ermittlers war Teil einer Abmachung zwischen dem Autobauer und dem US-Justizministerium, die Daimler (Daimler Aktie) wegen Schmiergeldvorwürfen in den USA eingehen musste.

Bei VW hatten sie lange gehofft, sich den „Monitor“ sparen zu können. Immerhin hatte Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch unmittelbar nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs Hohmann-Dennhardt von Daimler abgeworben und so ein Zeichen des guten Willens an die US-Behörden gesendet. Doch die Amerikaner bestehen auf einen externen Aufpasser, das ist Teil der am Mittwoch verkündeten Einigung. Drei Jahre lang soll dieser nun kontrollieren, ob die Wolfsburger nach dem Abgasbetrug tatsächlich den Pfad der Tugend beschreiten. Denn aus Sicht der US-Behörden sind Vergehen wie der Abgasbetrug bei Volkswagen immer das Resultat einer mangelhaften Unternehmenskultur, ausgehend von der Führungsspitze. Und die müsse bei VW ebenso nachhaltig korrigiert werden wie zuvor bei Daimler, Siemens (Siemens Aktie) oder Bilfinger (Bilfinger Aktie).

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