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Die Angst vor den Meinungsmaschinen

Samstag, 22.10.2016 17:40 von

Social Bots werden im US-Wahlkampf genutzt, um Stimmung in sozialen Netzwerken zu machen. Weil sie das Meinungsbild massiv verzerren können, lehnen die deutschen Parteien sie bislang ab. Nur die AfD schert aus der Reihe.

Jeder US-Präsidentschaftswahlkampf bringt neue Mittel der politischen Auseinandersetzung. In der Kampagne 2016 ist etwa der massenweise Einsatz sogenannter „social bots“ ein neues Phänomen. Computergenerierte „Bots“ – abgeleitet von „robots“ – werden sowohl vom Lager der Republikaner als auch der Demokraten eingesetzt, um Stimmung in sozialen Medien zu machen. Sie suggerieren dabei den Eindruck, als ob menschliche Nutzer hinter Kommentaren etwa zum republikanischen Kandidaten Donald Trump bei Twitter, Facebook (Facebook Aktie) und Co stecken. In Wahrheit fluten Computer aber mit künstlich erzeugten Identitäten die Seiten von Politikern mit zustimmenden oder ablehnenden Kommentaren – mit möglicherweise großen Auswirkungen auf die politische Auseinandersetzung in Demokratien.

Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl hat deshalb am Wochenende Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel Alarm geschlagen. „Wollen wir mal zwischen den Parteien sprechen, ob wir gemeinsam dagegen kämpfen?“ fragte sie auf dem Deutschlandtag der Jungen Union, der Jugendorganisation von CDU und CSU. Merkels Warnung zeigt, dass die deutsche Politik zunehmend alarmiert ist vom Einfluss neuer technologischer Möglichkeiten auf die Politik – auch wenn es noch keine offiziellen Hinweise auf eine Bots-Nutzung in Deutschland gibt.

Die AfD allerdings hat bereits angekündigt, dass sie im Bundestagswahlkampf 2017 solche Software-Roboter einsetzen wird, um automatisiert Botschaften in sozialen Netzwerken zu verbreiten. „Selbstverständlich werden wir Social Bots in unsere Strategie im Bundestagswahlkampf einbeziehen“, sagte Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel dem Magazin „Spiegel“. „Gerade für junge Parteien wie unsere sind Social-Media-Tools wichtige Instrumente, um unsere Positionen unter den Wählern zu verbreiten.“

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