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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax verschnauft nach Sprung über 11 000 Punkte

Die Angst vor dem T-Wort

Donnerstag, 20.10.2016 11:20 von

Zieht Draghi die Zügel an? Auf seiner heutigen Pressekonferenz muss sich der EZB-Chef auf Fragen zum Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik gefasst machen. Einige Händler fühlen sich an das US-Börsenbeben 2013 erinnert.

Mario Draghi kann derzeit etwas durchatmen. Die heftige Kritik am Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) nach den kontroversen Entscheidungen der Notenbank im März ist abgeflaut – dazu hat auch sein Besuch im deutschen Bundestag beigetragen. Lange aber dürfte die Ruhe nicht anhalten.

Denn Draghi kommt nicht um konfliktträchtige Entscheidungen herum. Dabei dreht sich alles um die Frage: Wie geht es mit den billionenschweren Anleihekäufen der EZB weiter? Dies wird auch die Ratsmitglieder der Notenbank auf ihrer heutigen Sitzung. Aktuell kauft die EZB für monatlich 80 Milliarden Euro vor allem Staatsanleihen der Euro-Länder. Die Käufe sind jedoch bis März 2017 terminiert. Damit verbunden sind jedoch wichtige Fragen über die Modalitäten und den weiteren geldpolitischen Kurs.

Auf der heutigen EZB-Ratssitzung kommt es vor allem auf drei Dinge an:

1. Die Länge der Anleihekäufe

Die meisten Ökonomen rechnen mit einer Verlängerung der Käufe um sechs bis neun Monate. Im September hat die Notenbank bereits Komitees eingesetzt, die eine Verlängerung und Anpassung der Anleihekäufe prüfen sollen. Ein solcher Schritt dürfte allerdings umstritten sein. Als Kritiker des Kaufprogramms gelten Bundesbank-Chef Jens Weidmann und das das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger.

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