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Die Angst der Märkte vor Donald Trump

Freitag, 04.11.2016 12:00 von

Investoren befürchten, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewinnen könnte – und flüchten in sichere Anlagen. Mittlerweile kursiert an den Märkten schon die Sorge vor Kursabstürzen und einer Rezession.

Für einen Zentralbanker bedient sich Augustin Carstens einer überraschend metaphorischen Sprache. Donald Trump, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten, nannte der mexikanische Notenbankchef kürzlich einen „Wirbelsturm“. Einen Wirbelsturm, der über die Wirtschaft seines Landes hinwegfegen könnte. Aber Carstens hat nicht nur einen Sinn für Rhetorik, er ist auch ein umsichtiger Mensch. Und so hat er Vorsorge getroffen und einen Notfallplan erarbeit für den Fall, dass Trump tatsächlich Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Die ersten Ausläufer spürt der Zentralbankchef schon jetzt: Seitdem die Umfragewerte Trump wieder eine realistische Chance auf einen Einzug ins Weiße Haus einräumen, spielen die mexikanischen Finanzmärkte verrückt. Tatsächlich wäre ein Präsident Trump für ein Land, das fast 80 Prozent seiner Exporte in die USA liefert, schlichtweg eine Katastrophe. Trump will nicht nur eine bis zu 25 Meter hohe Mauer an der mexikanischen Grenze bauen. Er will auch das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta kündigen und Zölle auf Importe erheben.

Doch Mexiko ist bei weitem nicht das einzige Land, dass das Wahlkampfspektakel Amerikas mit Entsetzen betrachtet. An den globalen Finanzmärkten grassiert die Angst. Jetzt wo die Chancen auf einen Wahlsieg Trumps laut dem Datenanalysten Nate Silver bei 33 Prozent liegen, scheint das vor Wochen Unmögliche im Bereich des Wahrscheinlichen. „Sollte Trump tatsächlich gewinnen, ist an den Weltfinanzmärkten ein Ausverkauf zu erwarten“, sagt Paul Richards, Präsident von Medley Global Advisors, einem Informationsdienst für institutionelle Investoren.

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