Devisen: Eurokurs sackt kräftig ab - FBI-Chef entlastet Clinton

Sonntag, 06.11.2016 22:46 von

TOKIO (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist nach guten Nachrichten für Hillary Clinton im asiatischen Handel am frühen Montagmorgen (Ortszeit) kräftig gefallen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1059 Dollar. Rund eine Stunde vor der Schlussglocke an der Wall Street am Freitag war ein Euro noch 1,1121 US-Dollar wert gewesen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs an diesem Tag auf 1,1093 (Donnerstag: 1,1064) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9015 (0,9038) Euro.

Eine Prüfung neu entdeckter E-Mails habe keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ergeben, teilte der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, am Sonntag in einem Brief an Kongressmitglieder mit. Die neuerliche Untersuchung hatte Clinton zuletzt leichte Einbußen in den Umfragen beschert..

An den Finanzmärkten ist die US-Präsidentschaftswahl derzeit das alles dominierende Thema. Zuletzt hatte die Verunsicherung angesichts gestiegener Wahlaussichten des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump noch einmal merklich zugenommen. Der US-Dollar war seit Wochenbeginn zu vielen wichtigen Währungen auf Tauchstation gegangen und riskantere Anlageformen wie Aktien gerieten unter Druck. Von Panik kann allerdings noch keine Rede sein./he