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Devisen: Euro fällt unter 1,11 Dollar - Pfund steigt deutlich

Donnerstag, 03.11.2016 12:56 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag einen Teil seiner Vortagesgewinne abgegeben. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1085 US-Dollar und damit einen halben Cent weniger als im Tageshoch. Dagegen stieg das britische Pfund deutlich an, nachdem ein Gericht entschieden hatte, dass das britische Parlament dem Beginn der Brexit-Verhandlungen zustimmen muss.

Das Pfund legte bis zum Mittag zu Dollar (Dollarkurs) und Euro etwa ein Prozent zu. Am Vormittag hatte der High Court in London entschieden, dass die Regierung nicht befugt ist, ohne vorherige Parlamentsabstimmung Artikel 50 des Europäischen Vertrags und damit die Austrittsverhandlungen mit der EU auszulösen. "Die Bühne ist frei für einen neuen Kampf um den Brexit", kommentierte Neil Wilson vom Handelshaus ETX Capital. "Es besteht die Möglichkeit, dass das Parlament den britischen Ausstieg aus der EU blockieren wird, wenngleich diese Aussicht derzeit gering ist und in weiter Ferne liegt."

Am Nachmittag steht in den USA der Einkaufsmanagerindex ISM im Mittelpunkt. Er gibt Auskunft über die Stimmung im großen Dienstleistungssektor. In Großbritannien trifft die Bank of England ihre Zinsentscheidung. Entgegen früherer Signale dürfte sie ihre Geldpolitik nicht weiter lockern, erwarten Analysten. Hauptgrund ist das überraschend robuste Wirtschaftswachstum nach dem Brexit-Votum./bgf/tos/fbr