Top-Thema

09:41 Uhr +1,71%
Aktien Frankfurt Eröffnung: Keine Panik - Gewinne nach Italien-​Referendum

Deutsche Wirtschaft leistet sich einen „Ausrutscher“

Dienstag, 15.11.2016 09:00 von

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal abgeschwächt. Der Außenhandel bremst. Ökonomen erwartet für das Schlussquartal dennoch eine kräftigere Konjunktur – dank des privaten Konsums.

Die deutsche Wirtschaft ist nach dem Brexit-Schock vorerst mit einem blauen Auge davongekommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg zwar zwischen Juli und September um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Damit halbierte sich allerdings das Wachstum zum Frühjahr und fiel so schwach aus wie seit einem Jahr nicht mehr. Ökonomen hatten für den Sommer mit plus 0,3 Prozent gerechnet.

Für Schwung sorgten vor allem die Kauflaune der Verbraucher und die Ausgaben der öffentlichen Hand für Flüchtlinge. Der Außenhandel hingegen bremste das Wachstum. Für das Jahresende äußerten sich Ökonomen aber zuversichtlich: „Die Zeichen für das Schlussquartal 2016 stehen gut“, sagte Dekabank-Experte Andreas Scheuerle.

Impulse kamen zuletzt vom Bau und etwas abgeschwächt auch von den Investitionen in Maschinen und Anlagen. „Die Exporte waren zum Vorquartal leicht rückläufig, während die Importe geringfügig anstiegen", erklärten die Statistiker. Fachleute gehen jetzt davon aus, dass die Konjunktur im laufenden Quartal wieder anzieht. Dies signalisierten jüngste Daten, sagte Chefökonom Thomas Gitzel von der Liechtensteiner VP Bank. Das geringe Wachstum im dritten Quartal sei mit Blick auf das Gesamtjahr „wohl ein Ausrutscher“.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.