Deutsche Wirtschaft erlebt soliden Aufschwung

Freitag, 07.10.2016 15:40 von

In der Weltwirtschaft hakt es, dennoch weist die deutsche Wirtschaft ein solides Wachstum auf. Der Wirtschaftsminister warnt aber auch: Die Folgen des britischen Brexit-Votums sind in weiten Teilen noch nicht absehbar.

Die Bundesregierung geht trotz eines schwierigen außenwirtschaftlichem Umfelds weiter von einem robusten Wachstum der deutschen Wirtschaft aus. Für das laufende Jahr hob sie das erwartete Wachstum leicht von 1,7 auf 1,8 Prozent an. Für das nächste Jahr korrigierte sie ihre Projektion von 1,5 auf 1,4 Prozent leicht nach unten. Das geht aus der Herbstprognose hervor, die Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Freitag in Berlin vorstellte. „Es ist bemerkenswert, wie robust die deutsche Wirtschaft wächst“, sagte Gabriel.

Die schwarz-rote Koalition liegt mit ihrer Konjunkturprojektion etwa auf Linie mit den führenden Wirtschaftsinstituten. Diese hatten ihre bisherige Schätzung für 2016 Ende September von 1,6 Prozent auf 1,9 Prozent angehoben. Für 2017 erwarten auch sie einen Zuwachs um 1,4 Prozent. Der Rückgang des Wachstums in 2017 liegt nach Gabriels Worten an den vielen Feiertagen.

Auch der Arbeitsmarkt entwickle sich trotz des schwachen außenwirtschaftlichen Wachstums und des Flüchtlingszuzugs weiterhin erfreulich, sagte der SPD-Chef. Im Jahr 2018 werden demnach 44,3 Millionen Menschen erwerbstätig sein, noch einmal an die 1,3 Millionen mehr als noch im Jahr 2015 und ein neues Rekordniveau. Dabei nähmen die prekären Arbeitsverhältnisse weiter ab, sagte Gabriel. Die Arbeitslosigkeit werde bis 2018 auf 2,63 Millionen sinken - etwa 160 000 Arbeitslose weniger als im Jahr 2015. Die Arbeitslosenquote liege damit unter sechs Prozent. Vor dem Hintergrund der Zuwanderung sei dies keineswegs selbstverständlich.

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