Deutsche Telekom wird von der Vergangenheit eingeholt!

Donnerstag, 01.12.2016 11:00

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

die Mühlen der Justiz mahlen zuweilen sehr langsam. Das macht das Beispiel Deutsche Telekom deutlich. Vor 16 Jahren verklagten Kleinaktionäre das Unternehmen auf Schadensersatz wegen eines Fehlers im Verkaufsprospekt. Nun fiel eine Entscheidung zugunsten der Anleger vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Doch das Verfahren ist vermutlich immer noch nicht am Ende angelangt.

Telekom geht in die nächste Instanz

Denn der Konzern hat bereits angekündigt, weitere Rechtsmittel einzulegen. So wird die Rechtssache aller Voraussicht nach auch noch vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe landen. Im konkreten Fall ging es um Anteilscheine, die während des 3. Börsengangs der Deutschen Telekom im Sommer 2000 erworben wurden und aus dem Inventar der KfW-Bank stammten. Die Telekom hatte diese Charge sehr aufwendig beworben und den Anlegern mit einem Frühbucher-Rabatt schmackhaft gemacht. Die Investoren zahlten statt 66,50 Euro nur 63,50 Euro. Sie sahen sich jedoch im Nachhinein wegen eines gravierenden Fehlers in der Verkaufsbroschüre schwer getäuscht, als der Kurswert der Aktie nach dem Millennium ins Bodenlose fiel.

Das Beispiel sollte allen Anlegern von VW, die sich aufgrund des Abgasskandals einer Sammelklage angeschlossen haben, eine Mahnung sein. Bei solchen Prozessen ist selten mit einer schnellen Einigung zu rechnen.

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