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Deutsche Großstädte verpesten ihre Luft

Donnerstag, 16.02.2017 06:00 von

Stuttgart ist die innovativste Großstadt Deutschlands und die grünste. Aber auch die mit der dreckigsten Luft. Wie passt das zusammen? Gar nicht. Also muss sich eine der Eigenschaften ändern. Und da liegt das Problem.

Fritz Kuhn ist es gewohnt, dass er die Dinge, die er kontrollieren will, auch kontrollieren kann. Also führt er den Journalisten, den er zu einem Interview empfängt, mit klaren Kommandos durch die Flure des Stuttgarter Rathauses. „Da vorne links, nein, nicht diese, die nächste Tür.“ Eintritt ins Vorzimmer, doch für Höflichkeiten lässt Kuhn, Oberbürgermeister dieser Stadt, keinen Raum. „Gerade durch müssen wir, die Türe ist schon offen, ja genau.“ Willkommen im Bürgermeisterbüro. „Sie sitzen hier“, ruft Kuhn und packt den Gast am Arm, eilt dann zu seinem Sprecher, den er ebenfalls einweist. Endlich, als alles unter Kontrolle ist, kommt auch der 61-Jährige etwas zur Ruhe. Gut so, schließlich soll er jetzt erklären, wie ihm das passieren konnte: dass er eine Sache offenbar nicht kontrollieren kann, obwohl er alles dafür tut. Die Sache mit der dreckigen Luft, dem Feinstaub und den Stickoxiden. „Stuttgart“, entfährt es Kuhn, halb Anfeuerungsruf, halb Stoßseufzer, „ist doch eine intelligente Stadt!“

Über die Intelligenz von Städten gibt es leider keine verlässlichen Zahlen, über Luftverschmutzung dafür umso mehr. Und die besagen: Stuttgart ist die Stadt mit der dreckigsten Luft Deutschlands. Sowohl die Menge von Feinstaub als auch die der Stickoxide ist an den Stuttgarter Messstellen höher als an allen anderen im Land. Der von der EU definierte Grenzwert für Feinstaub wurde hier im vergangenen Jahr an 63 Tagen überschritten, als zulässig und damit gesundheitlich gerade noch akzeptabel gelten 35 Tage mit überhöhten Werten.

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