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Deutsche Bergbaufirmen hoffen auf Trump

Donnerstag, 01.12.2016 20:00 von

Nachdem die deutschen Bergbaumaschinenhersteller der Finanzkrise getrotzt haben, hat sich der Umsatz binnen drei Jahren halbiert. Die Unternehmen setzen auf ungewöhnliche Absatzmärkte – und hoffen auf Donald Trump.

Es ist eine beunruhigende Analyse: Donald Trumps Wirtschaftspolitik könne ein konjunkturelles Strohfeuer entfachen, langfristig aber den USA und vor allem Handelspartnern wie Deutschland schaden. So analysiert das Bundeswirtschaftsministerium Trumps bisherige Pläne in einem internen Papier.

Die anstehende Präsidentschaft Trumps bereitet vielen Wirtschaftsexperten Sorge. Michael Schulte Strathaus vom Fachverband Mining dagegen setzt Hoffnung in den neuen Präsidenten. Denn Donald Trump hatte im Wahlkampf immer wieder versprochen, die Industrie zu stärken und den amerikanischen Kohleabbau zu retten. „Wenn er das durchzieht, kommt es auch uns zugute“, sagte Schulte Strathaus dem Handelsblatt während der Jahrestagung seines Verbandes. Zwar werde Trump wohl viele Aufträge an US-Firmen wie Caterpillar (Caterpillar Aktie) oder Joy Global vergeben. „Oft kommt er aber um die Technik aus Deutschland nicht herum.“

Die Hoffnung auf Trump ist bezeichnend für die Lage der deutschen Bergbaumaschinenhersteller. Denn Firmen wie Eickhoff aus Bochum, Thyssen Krupp oder SMT Scharf (SMT Scharf Aktie) aus Hamm haben schwer Zeiten hinter sich. Vorbei sind die Jahre, in denen die Branche der weltweiten Finanzkrise trotzte und jährlich im zweistelligen Prozentbereich wuchs. Vorbei auch der weltweite Rohstoffhunger, der das Geschäft der exportabhängigen Maschinenbauer trieb. Stattdessen: Kohleausstieg im Heimatmarkt, Investitionsstopp bei den globalen Minenbetreibern. Seit 2013 hat sich der Umsatz der Branche halbiert.

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