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Deutsche Bank? Too big to talk about

Montag, 17.10.2016 06:20 von

Beim Finanzgipfel in Washington schweigen Schäuble und Co. zur Krise der Deutschen Bank – zu großes Risiko.

So weit ist es also gekommen mit der Deutschen Bank: Schon die Aussage, wo sich ihr Vorstandsvorsitzender wann aufhält, gilt als brisante Information. Als Bankchef John Cryan am Rande des Jahrestreffens von IWF und Weltbank in Washington von Journalisten gefragt wurde, wie lange er denn in den USA bleibe, mochten weder er noch seine Mitarbeiter Auskunft geben. Offenbar fürchteten sie, schon dadurch verraten zu können, in welche Richtung sich die Verhandlungen zwischen der Bank und den US-Aufsichtsbehörden um eine mögliche Milliardenstrafe für Kreditzockereien entwickeln könne. Wie ausgeprägt bis albern die Aufregung um die Bank mittlerweile ist, offenbarten auch einige Journalisten. Sie stürzten sich aufgeregt auf eine kleine Kladde mit großen Zahlen zum „Credit Overview“ der Bank, die auf dem Tisch vor Cryan lag – wohl in der Hoffnung, daraus die Bilanz neu berechnen zu können. Dessen Kommunikationschef musste beruhigen, diese Zahlen seien alle längst öffentlich.

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