Deutsche Bank: Schlechte Zeit für Bewerbungen!

Freitag, 14.10.2016 11:13

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

die mitten im Neuaufbau steckende Deutsche Bank hat nach Aussagen von Insidern einen konzernweiten Einstellungsstopp verhängt. „Das wurde den Managern gestern mitgeteilt“, sagte eine mit der Sache vertraute Person gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters. Von dieser Regelung ausgenommen sei einzig die Compliance-Abteilung von Vorstandsmitglied Sylvie Matherat. Hier können weiterhin externe Arbeitnehmer angeheuert werden, um im Konzern eine Kultur von Regelkonformität und internen Kontrollen zu etablieren.

Ein Unternehmenssprecher wollte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht äußern, verwies allerdings auf die laufende Neuausrichtung. Im Zuge dessen wolle man Personal ab- und nicht aufbauen. Von den konzernweit etwa 100.000 Arbeitsplätzen sollen 9.000 Stellen dem Sanierungsprogramm zum Opfer fallen. Allein in Deutschland sollen 4.000 Stellen gestrichen werden und weitere 1.000 Jobs zur Disposition stehen. Der deutsche Bankenprimus hatte in diesen Tagen kommuniziert, dass man beim Personalabbau voll im Plan sei.

Das Geldhaus hat im vergangenen Jahr mit insgesamt 6,7 Mrd. Euro einen Rekordverlust verbuchen müssen. Wie die gesamte Branche leidet die Bank unter den Folgen der Niedrigzinsen seitens der Europäischen Zentralbank. Um das Ruder wieder herumzureißen, hat sich der Konzern umfassende Sparmaßnahmen verordnet. Dies umfasst neben einer Reduzierung der Belegschaft auch den Verkauf von Auslandsgeschäften. Begleitet wird der Umbau durch die vielen anhängenden Rechtsstreitigkeiten, mit denen sich die Deutsche Bank konfrontiert sieht. In den USA verhandelt das Institut derzeit mit den Behörden, um eine Reduzierung der 14-Milliarden-Dollar-Strafe im Zusammenhang mit umstrittenen Hypotheken-Geschäften zu erreichen.

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