Deutsche Bank: Ist die Kapitalerhöhung unausweichlich?

Sonntag, 16.10.2016 18:00

Kommentar von Jennifer Diabatè

Liebe Leser,

einen unserer Top-Beiträg der Woche haben wir Ihnen hier nochmals in Stichpunkten zusammengefasst:

  • John Cryans Reise in die USA war wohl wenig erfolgreich. Das US-Justizministerium bleibt bei seiner beinharten Linie und verlangt weiterhin eine Strafe in Höhe von 14 Mrd. US-Dollar. Die Kapitalerhöhung scheint unausweichlich.
  • Nach Recherchen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) würde das Bankhaus die Neuaktien aber mit einem Abschlag von 40 % anbieten müssen, sonst greife keine der Investoren zu.
  • Am vergangenen Wochenende hatte sich Cryan mit Beamten der amerikanischen Regierungsbehörde getroffen, um über das Strafmaß für die Verfehlungen der Deutschen Bank beim Handel mit Hypothekenkrediten im Vorfeld der Wirtschaftskrise 2008 zu verhandeln. Andere Bankinstitute hatten zuvor in Gesprächen mit den Behördenvertretern deutlich bessere Konditionen erreichen könne.
  • Damit stehen den geforderten 14 Mrd. Dollar nun 5,5 Mrd. Dollar gegenüber, welche die Deutsche Bank bisher als Rückstellung für wohlgemerkt alle Rechtsstreitigkeiten gebildet hat.
  • Investmentbänker rechnen bereits in den kommenden 6-9 Monaten mit einer Kapitalerhöhung. Doch die neuen Aktien würde man wohl kaum zum jetzigen Kurswert absetzen können. Dieses Risiko würde kein Investor eingehen. Ein Abschlag von bis zu 40 % ist nicht unwahrscheinlich.

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