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Deutsche Bank hält Fusionspläne für verfrüht

Montag, 14.11.2016 14:40 von

Deutsche-Bank-Finanzvorstand Markus Schenck hält einen Zusammenschluss seines Hauses mit anderen Kreditinstituten für verfrüht – es seien zunächst noch „Hausaufgaben“ offen. Zudem stiegen die Regulierungsanforderungen.

Deutsche-Bank-Finanzvorstand Marcus Schenck sieht Deutschlands größtes Geldhaus noch nicht reif für eine Fusion. „Wir müssen noch eine ganze Reihe von Hausaufgaben machen“, sagte Schenck am Montag auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt.

So lange sei die Zeit für einen Zusammenschluss nicht gekommen. „M&A macht man aus einer Position, in der man aufgeräumt ist.“ Größe sei in der Branche zwar ein Wert an sich, werde aber von den Regulierern zugleich mit höheren Kapitalauflagen bestraft. DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch pflichtete Schenck bei: „Die Regulierung verhindert schon solche Schritte.“

Commerzbank -Chef Martin Zielke sagte, Regulierung schütze die Banken auch vor Angriffen von Internet-Konzernen wie Google (Alphabet A Aktie). „Diese Chance sollten wir nutzen.“ Übernahmen wollte er für die zweitgrößte deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) nicht ausschließen: „Anschauen muss man sich das immer.“

Gespräche der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit der Deutschen Bank waren im Sommer im Sand verlaufen. Laut Insidern interessiert sich die Commerzbank für die Übernahme der kleinen Oldenburgischen Landesbank, die der Allianz (Allianz Aktie) gehört.

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