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Deutsche Bank einigt sich bei Silberpreis-Manipulation

Dienstag, 18.10.2016 08:00 von

Ein Rechtsstreit weniger: Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) schließt beim Vorwurf der Silberpreismanipulation in den USA einen Millionenvergleich mit den Klägern. Doch ein anderer Fall bereitet dem Geldhaus weit mehr Sorgen.

Während sich die Verhandlungen um einen Milliardenvergleich wegen windiger Hypotheken-Deals weiter hinziehen, steht die Deutsche Bank immerhin vor der Beilegung eines kleineren US-Rechtsstreits. Mit Investoren, die dem Geldhaus die Manipulation des Silberpreises vorgeworfen hatten, wurde ein Vergleich in Höhe von 38 Millionen Dollar (Dollarkurs) (34,5 Millionen Euro) erzielt. Das geht aus Unterlagen hervor, die am Montag beim zuständigen Gericht in New York eingingen.

Die Investoren hatten dem größten deutschen Geldhaus sowie der britischen HSBC und der Bank of Nova Scotia geheime Absprachen bei der Preissetzung des Edelmetalls Silber (Silberpreis) vorgeworfen. Der Klägeranwalt bezeichnete den ausgehandelten Vergleich in den Gerichtsdokumenten als faire Lösung. Das Gericht muss allerdings noch zustimmen, damit die Deutsche Bank den Fall endgültig beilegen kann.

Die Bank hat in den USA derzeit noch wesentlich größere Probleme – sie steckt mitten in den Verhandlungen um einen Vergleich wegen dubioser Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise. Das US-Justizministerium hatte die Latte kürzlich mit einer ersten Forderung über 14 Milliarden Dollar hochgelegt. Allerdings erwarten Experten, dass man sich am Ende auf einen niedrigeren Betrag einigt.

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