Deutsche Bank drückt Dax ins tiefe Rot

Freitag, 30.09.2016 10:00 von

Der Leitindex verliert am Morgen bis zu zwei Prozent. Die Lage der größten Bank des Landes beunruhigt das Parkett, nicht nur Branchentitel geraten in den Sog. Deutsche Bank-Aktien rauschen auf neues Rekordtief.

Die Verfassung der Deutschen Bank bestimmt rund um den Globus das Geschehen an den Aktienmärkten. Auch im Frankfurter Freitagshandel spielte die größte Bank Deutschlands von Anfang an die dominierende Rolle – und damit keine gute. Die Lage beim größten Institut des Landes scheint sich weiter zuzuspitzen, was die Anleger erneut beunruhigt. Die Aktien der Deutschen sacken um bis zu neun Prozent ab auf 9,99 Euro. Nicht nur, dass dies ein neues Allzeittief ist – auch rutschen die Papiere unter die psychologisch so wichtige Marke von 10 Euro.

Die Sorgen um das Geldhaus ziehen den gesamten Markt mit sich runter. Der Dax startete tiefrot, notierte zuletzt im Frühhandel zwei Prozent tiefer bei 10.196 Punkten und musste damit die nächsten beiden Hundertermarken preisgeben. Der Euro-Stoxx-50 gab 1,9 Prozent nach auf 2.933 Punkte. Börsianer befürchten dass wichtige Geschäftspartner das Vertrauen in die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) verlieren könnten. Das Gespenst einer Bankenkrise geht um, was auf die gesamten Märkte abstrahlt. Die Bank verweist auf ihr stattliches Liquiditätspolster und versucht auch sonst, die Lage zu beruhigen.

Mit dem Verlust folgt der hiesige Leitindex den schwachen Börsen in den USA und Asien. Auch dort belasteten die abermaligen Negativ-Schlagzeilen zum größten deutschen Finanzinstitut: Bestimmte Hedgefonds hätten teilweise überschüssige Geldbestände und Positionen reduziert, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ein ihr vorliegendes internes Dokument der Bank berichtet.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.