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Deutsche Bank: Droht neues Ungemach?

Dienstag, 14.02.2017 06:35

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

steht der Deutschen Bank möglicherweise neuer Ärger ins Haus? Einem Bericht des Wirtschaftsblatt RBC zufolge sollen die russischen Behörden eine Steuernachzahlung über insgesamt 10 Mrd. Rubel (umgerechnet etwa 160 Mio. Euro) vom deutschen Branchenprimus verlangen. Im Fokus stünden Swap-Transaktionen bei Devisengeschäften aus den Jahren 2013 und 2014, heißt es weiter. Die Zeitung nannte allerdings keine Quellen. Die Russland-Tochter der Deutschen Bank war darum bemüht, der Angelegenheit den Wind aus den Segeln zu nehmen und sprach von einer Routine-Prüfung. Sie erklärte, dass es sich bei den fraglichen Geschäften um branchenübliche Transaktionen handele und man mit den Steuerbehörden zusammenarbeite.

Müssen Ex-Vorstände zahlen?

Wie auch immer diese Sache ausgeht, klar ist, dass die Deutsche Bank derzeit wiederholt von den Fehlern und Vergehen der Vergangenheit eingeholt wird. Ende letzten Jahres konnte man im Streit um windige Hypothekengeschäfte in den USA eine milliardenschwere Einigung erzielen, zuletzt folgte ein Vergleich über umgerechnet 630 Mio. Euro in der Geldwäscheaffäre in Russland. Dem Handelsblatt zufolge spricht CEO John Cryan von insgesamt 5 Mrd. Euro, die in den vergangenen 18 Monaten für Strafen aufgebracht werden mussten. Wegen der hohen finanziellen Belastung wurden im letzten Jahr sogar die Boni für die Mitarbeiter gestrichen. Derzeit prüft die Bank, ob auch die ehemaligen Vorstände Anshu Jain, Joseph Ackermann und Jürgen Fitschen zur Rechenschaft gezogen werden können. Denn die meisten Rechtsfälle wie der US-Hypothekenstreit beruhen auf Vergehen, die in die Amtszeit der besagten Manager fallen. Die Bild am Sonntag berichtet allerdings, dass es bislang keine Anzeichen für persönliche Verfehlungen gebe.

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