Deutsche Bank: Bereits knapp 7 Milliarden Euro verbraten

Montag, 19.09.2016 16:45

Kommentar von Mark de Groot

Lieber Leser,

diese Nachricht schockte am Freitag die Anleger der Deutschen Bank: Die amerikanische Regierung verlangt eine Strafzahlung in Höhe von 14 Mrd. US-Dollar. Da stellt sich mir automatisch die Frage: Wie viel Geld hat die Deutsche Bank eigentlich inzwischen aufgrund von Rechtsstreitigkeiten verbraten? Alleine in den letzten vier Jahren waren es 6,675 Mrd. Dollar. Dabei habe ich die „Peanuts“, wie es im Jargon der Deutschen Bank bekanntlich heißt, bereits weggelassen.

2012

2012 wurde die Deutsche Bank zweimal zur Kasse gebeten. Im ersten Streit ging es um eine Zinswette, die verschiedene Banken insbesondere Kommunen angeboten hatten. Die Stadt Mailand klagte und erhielt eine Entschädigung in Höhe von 455 Mio. Euro. Im zweiten Fall schloss die Deutsche Bank einen Vergleich über 202 Mio. US-Dollar ab, um einen Prozess gegen ihre amerikanische Hypotheken-Tochter MortgageIT wegen fauler Darlehen abzuwenden.

2013

Wieder wurde die Deutsche Bank aufgrund fauler Hypothekenpapiere zur Kasse gebeten. Dieses Mal flossen satte 1,9 Mrd. US-Dollar an Freddie Mac und Fannie Mae, zwei US-amerikanische Immobilienfinanzierer. Im gleichen Jahr musste das Kreditinstitut eine Strafe in Höhe von 725 Mio. Euro an die EU zahlen. Die zuständige Kommission sah es als erwiesen an, dass die Deutsche Bank gemeinsam mit anderen Häusern Zinssätze zum eigenen Vorteil manipuliert hatte.

2014

Die Deutsche Bank tilgt eine Altlast aus dem Jahre 2002 und stimmt einem Vergleich über 925 Mio. Euro zu. Die Erben von Leo Kirch hatten der Bank zuvor eine Mitverantwortung an der Insolvenz der Kirch-Gruppe vorgeworfen. Auch der Bundesgerichtshof entscheidet gegen den deutschen Bankenprimus und verlangt rund 450 Mio. Euro. Der Vorwurf: Das Kreditinstitut habe bei Verbraucherkrediten unzulässige Gebühren erhoben.

2015

Erneut werden die Zinsmanipulationen der Deutschen Bank zum Verhängnis. Statt der EU fordern nun Großbritannien und die USA ein Strafgeld in Höhe von 2,5 Mrd. Dollar.

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