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Deutsche Bank als Königsmörder?

Freitag, 17.02.2017 08:45

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

Skandale treiben mitunter seltsame Blüten. Die einzelnen Sündenfälle der Deutschen Bank aus den vergangenen Jahren aufzuzählen, würde zu weit führen. An dieser Stelle will ich nur an das kürzlich beigelegte Verfahren wegen Quasi-Beihilfe zur Geldwäsche in der russischen Niederlassung erinnern.

Ein besonders heikler Fall

Der Kernvorwurf der US-Justizbehörden gegen den Konzern lautete, die Bank habe ihre Kontrollpflicht sträflichst vernachlässigt. Das Frankfurter Unternehmen hat Besserung gelobt. Doch wie das Schicksal so spielt: Jetzt muss man seine Läuterung in einem besonders heiklen Fall beweisen. Denn laut der britischen Tageszeitung „Guardian“ beschäftigt sich die Deutsche Bank derzeit intensiv mit den Konten vom neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

So viel war ja bereits während des Wahlkampfes bekannt: Donald Trump ist seit langer Zeit Kunde der Deutschen Bank, ebenso seine Tochter Ivanka und der Schwiegersohn Jared Kushner. Mithilfe von Krediten dieses Bankhauses hat Trump mehrere Projekte finanziert, darunter sein Hotel in Washington. Aktuell soll sich seine offene Kreditlinie bei der Deutschen Bank noch auf 350 Mio. Dollar belaufen.

Der deutsche Bankenkonzern ist insbesondere bei größeren Vermögen von Kunden mit politischer Relevanz angehalten, verdächtige Geldströme zu untersuchen. Laut „Guardian“ wurden die letzten Darlehen an Trump unter etwas dubiosen Gegebenheiten gewährt. So sollen die Kredite angeblich mit Garantien abgestützt worden sein, die aus Moskau stammten. Diesem Verdacht musste die Bank nun nachgehen. Dem Bericht zufolge hat sie dafür keine Beweise finden können.

Zwischen allen Stühlen

Die Angelegenheit ist doppelt brisant. Die Deutsche Bank will sich einerseits keine neue kostspielige Klage einfangen. Ungeachtet des Namens Trump sind Geschäfte mit Russland aufgrund der Sanktionsbestimmungen heikel und können speziell seitens der US-amerikanischen Behörden drastische Sanktionen nach sich ziehen. Doch die US-Justizbehörde, vor der die Deutsche Bank seit den jüngsten Verfahren mächtig Bammel haben dürfte, untersteht genau jenem Mann, dessen Konten nun untersucht werden sollen. Da kann man sich nur in die Nesseln setzen, egal wie man es anstellt.

Zudem hat sich Trump bisher beharrlich geweigert, seine Steuererklärung und seine Vermögensverhältnisse aufzudecken. Wie wird er wohl reagieren, wenn er erfährt, dass seine Bank in seinen Geschäften herumschnüffelt? Der „Guardian“ spekuliert darüber, dass aufgrund der zahlreichen Interessenskonflikte nun ein unabhängiger Gutachter von außen hinzugezogen wird, um den Fall nochmals sauber aufzuarbeiten. Wehe, er findet etwas. Dann findet sich die Deutsche Bank im Auge eines Orkans wieder, der die Frankfurter Türme heftig ins Wanken bringen könnte.

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