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Der unheimliche Siegeszug des Start-ups

Montag, 17.10.2016 06:20 von

Drei Freunde geben 2011 gut dotierte Jobs auf, um Fernbusse durch Deutschland zu steuern. Heute haben sie alle anderen Wettbewerber verdrängt. Die Geschichte des unheimlichen Siegeszugs von FlixBus.

Es war eher Zufall, dass ausgerechnet André Schwämmlein und Jochen Engert mit FlixBus das wohl erfolgreichste deutsche Start-up der jüngeren Zeit gründeten. Zwar wollten sich die beiden Ex-Boston-Consulting-Berater unbedingt selbstständig machen. Doch womit? Sie schrieben Geschäftsideen auf eine Liste, die immer länger wurde, und spielten für 50 Produkte und Dienstleistungen Businessmodelle durch.

Als Schwämmlein und Engert im Jahr 2010 vom Skiurlaub heimkehrten und Reisebusse auf der Autobahn überholten, erinnerten sie sich daran, dass die damalige schwarz-gelbe Regierung gerade Liberalisierungen in bisher streng regulierten Branchen angekündigt hatte. Sie notierten Fernbusse auf der Liste. Fast hätten sie die Idee aber verworfen, weil ihnen die Deutsche Bahn als Konkurrent zu mächtig erschien. Doch dann kündigte die Bahn 2011 an, das eigene Fernbusgeschäft nicht ausbauen zu wollen. „Das war die Initialzündung, die wir brauchten“, sagt Schwämmlein heute. Zusammen mit Daniel Krauss, einem Microsoft-Entwickler, gründeten sie FlixBus. 2013 fuhr ihr erster Bus. Heute, dreieinhalb Jahre nach dem Start, gehört den grünen Bussen die Autobahn.

FlixBus erwirtschaftet einen dreistelligen Millionenumsatz. Das Unternehmen dominiert den Markt mit einem Anteil von fast 90 Prozent. Die Bahn leidet unter dem heftigen Preiskampf. Und auch Staatsbahnen im Ausland zittern vor dem deutschen Straßen-Express.

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