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Der Umbau ist noch lange nicht abgeschlossen

Donnerstag, 10.11.2016 13:40 von

Vorstandschef Joe Kaeser zündet die nächste Raketenstufe seiner Vision 2020: Er will das hochprofitable Geschäft mit der Medizintechnik an die Börse bringen.

Zuletzt hatte es ordentlich Krach gegeben in der Medizintechnik-Sparte des Siemens-Konzerns. In einem anonymen 16-seitigen Dossier beschwerten sich Mitarbeiter unter anderem über den autoritären Führungsstil ihres Chefs Bernd Montag, über eine übereilt formulierte Strategie für die Geschäfte und nicht zuletzt über den ein wenig unglücklich gewählten neuen Namen der Sparte: Seit kurzem heißt der in Erlangen angesiedelte Bereich „Healthineers“.

Kaeser lobt das Management der Medizintechnik ausdrücklich. „Das Management hat in den letzten zwei Jahren einen guten Job gemacht“, sagte der Siemens-Chef heute bei der Vorlage der Bilanz für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr des Siemens-Konzerns. Die Zahlen der Medizintechnik können sich in der Tat sehen lassen. In den vergangenen fünf Jahren steigerte die Sparte ihre Ergebnismarge um vier Prozentpunkte auf fast 18 Prozent. Die Medizintechnik ist damit der profitabelste Bereich der Münchner.Jetzt gibt Kaeser der Sparte noch mehr Freiheiten: Er will, wie schon länger vermutet, das Geschäft an die Börse bringen. Zum Zeitpunkt und zum Volumen des Börsengangs schweigt Kaeser noch; man bereite den IPO jetzt vor, sagt er. Schon vor zwei Jahren hatte der Siemens-Chef die Healthcare-Sparte in eine eigene Gesellschaft umgewandelt. Die Begründung für die weit reichende Selbstständigkeit der Medizintechnik: Das Geschäft befindet sich in einem rasanten Wandel, vor allem durch die Digitalisierung und die Entwicklungen in der Biotechnologie. Da will Siemens (Siemens Aktie) im Zweifel schnell auf Veränderungen am Markt reagieren können.

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