Top-Thema

17.11.17
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schwächer - Erholungs­versuch bereits beendet

Der TV-Wahnsinn 2017

Dienstag, 10.01.2017 07:00 von WirtschaftsWoche

2017 wird ein spannendes TV-Jahr. Das analoge Fernsehen erhebt sich gegen die Angriffe der Streaming-Dienste. Erfolgreich, aber oft werbefrei. Für Werbekunden findet sich dennoch ein erfolgversprechender Ausweg.

Das analoge Fernsehen war längst totgesagt. Von Onlinern, die gerne viel vom Sterben der alten Medien reden und mindestens ebenso gerne einem Medium endlich beim Sterben zusehen möchten. Erst waren es die Printmedien, die das Zeitliche segnen sollten. Als das nicht so recht funktionieren wollte, nahmen sie TV ins Visier. Analoges Fernsehen, schon lange nicht mehr das Lagerfeuer der Nation, sollte baldmöglich vom digitalen Streaming abgelöst werden.

Tatsache ist, das zeigen die GfK-Quoten des soeben abgelaufenen Jahres: Der durchschnittliche Fernsehzuschauer saß täglich 223 Minuten vorm analogen Fernseher, also ebenso lange wie 2015. Bei den jüngeren Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren sank der Konsum lediglich von 176 auf 171 Minuten. Es sieht nicht so aus, als liefen dem Fernsehen die Zuschauer in Scharen davon.

Die Quotenhits des Jahres 2016 hatten ebenso viele, bisweilen sogar mehr Zuschauer denn je. Es war ein durch Fußball-EM und Olympia geprägtes Fernsehjahr. Alleine das EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Frankreich lockte 30 Millionen Menschen vor den Bildschirm und bescherte dem erneuten Quotensieger des Jahres, dem altehrwürdigen ZDF, einen astronomischen Marktanteil von 80 Prozent. Aber auch Quotenrenner wie die ZDF-„heute show“ legten erneut ordentlich zu.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.