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Der Trend spricht für Trump

Donnerstag, 03.11.2016 11:20 von

Kurz vor der Wahl wird das Rennen um das Weiße Haus knapp: In mehreren umkämpften Staaten holt Donald Trump auf, Hillary Clinton hält mit gezielter Werbung um Minderheiten dagegen. Eindrücke aus den „Swing States“.

Die amerikanische Nationalhymne verklingt gerade, als Donald Trump mit einem Strahlen auf dem Gesicht das Podium in Orlando erreicht. „In sechs Tagen gewinnen wir den großartigen Staat Florida und wir gewinnen das Weiße Haus zurück. Das wird passieren.“ Die Rede, die er danach hält, ist für Trumps Verhältnisse geradezu enthusiastisch: Kein Wort über angeblichen Wahlbetrug, stattdessen spricht Trump über steigende Kosten wegen Obamas Gesundheitsreform – als läge das tatsächlich bald in seiner Verantwortung. Als er zu Hillary Clintons E-Mail-Affäre kommt, beginnen einige in der Menge „Sperrt Sie ein“ zu rufen. Schnell werden sie aber vom neuen, zivileren Slogan der Trump-Kampagne übertönt: „Trocknet den Sumpf aus.“

In weniger als einer Woche wählen die USA einen neuen Präsidenten – und auf den letzten Metern holt der Mann, der lange als chancenloser Außenseiter galt, gehörig auf: Auf der Wahlkarte der Umfrageseite „Real Clear Politics“ verschwindet fast täglich ein blauer Staat. Virginia, New Hampshire, Colorado: Wo eben noch „Vorteil Clinton“ galt, ist für die Wahlforscher jetzt wieder alles offen.

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