„Der richtige Zeitpunkt für einen Börsengang“

Montag, 19.09.2016 11:40 von

Officefirst bringt ein reines Gewerbeimmobilienportfolio an die Börse. Im Interview erklärt Geschäftsführer Michiel Jaski, was Investoren von seinem Unternehmen erwarten können – und was er sich für 2017 erhofft.

Ein Teil des einst größten börsennotierten Immobilienunternehmens IVG will wieder an den Kapitalmarkt. Die Tochtergesellschaft Officefirst hat ihre Pläne am Freitag bekannt gegeben. Angeführt wird das Unternehmen von Michiel Jaski. Der Niederländer wurde am 9. Mai als Geschäftsführer bestellt, und zwar mit dem klaren Auftrag, Officefirst und dessen Gewerbeimmobilienportfolio kapitalmarktfähig machen. Jetzt scheint Jaski kurz vor dem Ziel. Schon Mitte Oktober könnte der Börsengang perfekt sein. Doch dazwischen dürften anstrengende Wochen liegen: Auf Roadshow in Europa und den USA muss er um die Gunst der Investoren werben.

Warum haben Sie sich ausgerechnet jetzt für den Börsengang entschieden?Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Interesse von Investoren an deutschen Immobilien aktuell sehr hoch. Und zudem ist das Kapitalmarktumfeld derzeit gut für Börsengänge.

Der Aktienmarkt ist im Moment aber auch schwierig wegen der relativ hohen Bewertungen und dem augenscheinlichen Einfluss der Notenbankentscheidungen. Beunruhigt Sie das?Nein. Mit Blick auf unsere bisherigen Gespräche mit potenziellen Investoren erkennen wir aktuell den richtigen Zeitpunkt für den Schritt an die Börse.

Im letzten Jahr wurden Gewerbeimmobilien im Rekordwert von 56 Milliarden Euro verkauft. Dieses Jahr hängen die Verkäufe um ein Viertel hinterher.Das ist aber kein Problem der Verkäufe, sondern liegt am knappen Angebot. Die Nachfrage ist weiterhin gut. Darüber mache ich mir keine Sorgen.

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