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Der nächste Ölpreisschock kommt bestimmt

Mittwoch, 16.11.2016 13:20 von

Die Welt macht Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien. Doch die Experten der Internationalen Energieagentur warnen: Der Ölpreis könnte bald extrem ansteigen, wenn die Branche nicht mehr investiert.

Die Autoren sparen nicht mit positiven Begriffen. Sie schreiben über signifikante Fortschritte, und wichtige Meilensteine, die erreicht wurden, über wirkungsvolle Aktionen und Regierungen, die in einigen Fällen sogar ihre Vorgaben übertreffen. Unter dem Strich kommen sie dennoch zu einem äußerst ernüchternden Ergebnis: Die Welt sei zwar auf einem guten Weg, etliche der Ziele, die auf dem Pariser Klimagipfel vor einem Jahr ausgegeben wurden, zu erreichen. „Das ist ausreichend, um den Anstieg an Kohlendioxid-Emissionen zu verlangsamen, aber bei weitem nicht genug, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen“, schreiben die Verfasser des jüngsten Weltenergieausblicks, den die Internationale Energieagentur (IEA) am Mittwoch in London vorgestellt hat.

Fatih Birol, Chef der Behörde, verstärkt die Botschaft: „Ja, es gibt gute Nachrichten“, sagt er im Gespräch mit dem Handelsblatt, aber es gebe noch mehr Risiken und Herausforderungen auf dem Weg in eine CO2-neutrale Welt. Dazu gehört ein möglicher Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen, sobald Donald Trump Anfang nächsten Jahres ins Weiße Haus einzieht. „Das wird angesichts der Größe der US-Wirtschaft Konsequenzen haben, aber noch ist es zu früh darüber zu spekulieren“, sagt Birol.Zu den Risiken gehört auch eine langsamere Abkehr von fossilen Brennstoffen, mit der die IEA rechnet. Damit widerspricht die Behörde einigen anderen Experten. Der Höhepunkt der globalen Ölnachfrage sei derzeit noch nicht in Sicht, so der IEA-Chef. Die Nachfrage werde zwar langsamer steigen als in den vergangenen Jahren, aber sie werde weiterhin zulegen und voraussichtlich nicht vor 2040 ihr Maximum erreichen.

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