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Der Milliardär hat's schwer

Donnerstag, 13.10.2016 16:20 von

Das Gesamtvermögen von Milliardären ist 2015 deutlich gesunken. Welche Unterschiede es bei den Ultrareichen auf den jeweiligen Kontinenten gibt und welche Branche die lukrativste zum Reichwerden ist.

Die gute Nachricht für alle Milliardäre dieser Welt vorweg: Sie haben immer noch genug Geld. Die schlechte: Es wird weniger. Das ist das Ergebnis einer Studie von Mitarbeitern der Schweizer Großbank UBS, die diese gemeinsam mit Experten des Wirtschaftsprüfers Pricewaterhouse Coopers (PWC) angefertigt hat.

Demnach setzte sich der Anstieg des Gesamtvermögens aller weltweiten Milliardäre im vergangenen Jahr nicht weiter fort, sondern ging zurück: insgesamt um 300 Milliarden auf 5,1 Billionen US-Dollar. Im Schnitt besitzt damit jeder Milliardär im Schnitt ein Vermögen von 3,7 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr waren es noch 4,0 Milliarden gewesen.

Die Autoren der Studie machen dafür vor allem Vermögensübertragungen, fallende Rohstoffpreise und die Aufwertung des US-Dollar verantwortlich. Weil in den vergangenen 20 Jahren derart viel Vermögen angehäuft worden war, stehe nun die größte Vermögensübertragung aller Zeiten bevor. UBS geht davon aus, dass 460 Milliardäre in den von ihr abgedeckten Märkten in den nächsten 20 Jahren US-Dollar 2,1 Billionen an ihre Erben übertragen werden – ein Wert, der dem Bruttoinlandprodukt von Indien entspricht.

Nach Rechnung der Autoren befinden sie nach wie vor die meisten Milliardäre in den USA. Zwar sank das Gesamtvermögen der US-Milliardäre. „Aber das Vermögen der Jung-Milliardäre entwickelte sich besser als diejenigen der etablierten Milliardäre“, sagte Michael Spellacy, Leiter der Abteilung „Global Wealth“ bei PwC in den USA. Das Vermögen der Neu-Milliardäre sei demnach um lediglich vier Prozent zurückgegangen.

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