Top-Thema

17:13 Uhr +1,20%
Gasekonzerne Linde und Praxair planen wieder Zusammen­schluss

Der leise Abschied vom Handgepäck

Dienstag, 29.11.2016 18:20 von

Die Fluggesellschaft American Airlines bietet Kunden derzeit Flüge in der „Basic Economy“ an. Buchungen von Sitzplätzen, Handgepäck und Getränken sind nicht mehr möglich. Doch die Airline geht noch einen Schritt weiter.

Thanksgiving ist vorbei – das wichtigste Ferienwochenende in den USA. Halb Amerika war verreist. Man stand entweder in kilometerlangen Staus oder in endlosen Warteschlangen an der Flughafen-Security. Der Industrieverband Airlines for America schätzt, dass zwischen dem 18. und 29. November rund 27,3 Millionen Menschen geflogen sind, das sind 2,27 Million pro Tag und 2,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Und die Vorfreude auf nächstes Jahr ist auch schon riesig. Der Kurztrip zur Familie irgendwo im Land wird dann wohl teurer oder ungemütlicher sein – oder beides zusammen. Dafür sorgen Amerikas Fluggesellschaften derzeit.

Hätten TV-Kabelkonzerne, die Post und Banken bei den Kunden nicht so einen grauenhaften Ruf, die amerikanischen Airlines könnten sich locker alleine untereinander um den Preis der meistgehassten Unternehmen streiten. Denn die Branche – verrufen für lange Warteschlangen, Unpünktlichkeit, Sitzreihen mit dem Komfort von Sardinendosen, verschwundenen Gepäckstücken, endlosen Warteschleifen bei der Kunden-Hotline und insgesamt ständig schlechter werdendem Service – lässt nichts aus, um noch unbeliebter zu werden. United Airlines hat jetzt die nächste Runde eingeläutet: die Einführung einer neuen Unterklasse, die die drittgrößte Luftfahrtgesellschaft fröhlich „Basic Economy“ nennt. Darunter könnte eigentlich nur noch der Mitflug im Frachtabteil kommen.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.