Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

23.07.17
Deutsche Bank und JP Morgan wollen Libor-​Klagen gegen Millionenzahlung beilegen

Der Jung-Politiker

Sonntag, 04.09.2016 18:00 von

Für eine Politikkarriere ist es womöglich nie zu spät: Thomas Sattelberger, 67, und einstmals Personalvorstand der Deutschen Telekom, strebt für die FDP in den Bundestag. Und bei den Liberalen hinterlässt er Eindruck.

Die zweite Karriere des ehemaligen Topmanagers Thomas Sattelberger hat am Donnerstagabend begonnen. Im Wirtshaus „Schützenlust“ im Münchener Stadtteil Solln, in einem Schankraum mit Holzbänken und Hirschgeweihen an den Wänden. Hier tagen mitunter der örtliche Modelleisenbahnklub, die Junggesellen des Maivereins und beizeiten auch der Kreisverband München-Süd der FDP.

Ein paar Dutzend Parteimitglieder sind an diesem Spätsommertag gekommen, um der Nominierungsrede eines Neuliberalen zu lauschen. Denn Sattelberger macht Ernst. Der frühere Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom, von Conti und der Lufthansa (Lufthansa Aktie) drängt in die Politik. Er sagt: „Ich habe mich auf diesen Abend so intensiv vorbereitet wie früher auf eine Aufsichtsratssitzung. Ich habe höchsten Respekt.“

Und das, obwohl es keinen Gegenkandidaten gibt. Sattelberger möchte für die FDP den Wahlkreis München-Süd übernehmen. Und hält eine feurige Rede, spricht 30 Minuten über die Innovationsfähigkeit des Mittelstands, über neue Arbeitszeitmodelle, Frauenförderung. Auch Bildung ist (s)ein Thema und, natürlich, der Umgang mit Flüchtlingen. „Wir brauchen mehr Integrationsanstrengung, auch in den großen Konzernen. Und wir brauchen endlich ein modernes Einwanderungsgesetz“, sagt Sattelberger.

Gegen 20.25 Uhr hat er sein erstes politisches Ziel erreicht. Der Jung-Politiker ist 67 Jahre alt und nun einstimmig als Bundestagskandidat nominiert, in einem Wahlkreis, der seit Ewigkeiten von Peter Gauweiler (CSU) beherrscht wurde und in dem die FDP 2014 bei der Kommunalwahl 3,2 Prozent der Stimmen einsammelte. Daniel Foest, FDP-Generalsekretär in Bayern, meint: „Thomas Sattelberger ist ein großer Gewinn. Seine Persönlichkeit und die Themen, für die er steht, passen bestens zur FDP.“

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.