Der Dow Jones gibt die Vorlage für eine Jahresendrally

Freitag, 11.11.2016 12:40 von

Trotz Unsicherheiten bei den bisherigen Technologie-Favoriten überwiegen nach der US-Wahl an den Aktienmärkten die Gewinner.

Während Volkswirte nach der Wahl von Trump überwiegend negativ reagieren, politische Kommentatoren mehrheitlich entsetzt sind, schießt der amerikanische Aktienmarkt, gemessen am Dow Jones, auf ein neues All-Time-High.

Dabei sah es zunächst auch an den Aktienmärkten ganz anders aus – auch an dieser Stelle überwog vor der Wahl die Skepsis gegenüber Trump. Doch nach seinem überraschenden Sieg kam es nicht zu einem Crash, sondern nur zu Turbulenzen. Mehr noch: Im Laufe des Tages zog die Dynamik der Gewinne an. Und mit 18808 Punkten (Schlusstand 10. November) hat der Dow Jones letztlich ein neues Hoch erreicht.

Ein Aktienmarkt, der einen solchen Verlauf zeigt, obwohl die allgemeine Lage angespannt und unsicher ist, signalisiert enorme Stärke. Und Stärke ist am Aktienmarkt (im Gegensatz zu überschäumender Euphorie) stets ein gutes Zeichen.

Quer durch den Markt geht die Stärke nicht, sie konzentriert sich auf bestimmte Branchen. Besonders gut laufen Banken, weil sich nun die Hoffnung auf weniger Regulierung breit macht; Pharmawerte, weil die Angst vor Clintons Preisdeckelung bei Medikamenten verflogen ist; Bau- und Eisenbahnaktien (die in den USA sogar richtig unter Dampf stehen), die von möglichen Infrastrukturmaßnahmen profitieren; und Rüstungsaktien, die allerdings wahrscheinlich auch unter Clinton kein schlechtes Investment gewesen wären.

Verlierer sind bisher die großen High-Tech-Konzerne wie Apple (Apple Aktie), Google oder Amazon (Amazon Aktie), die eine Begrenzung ihrer Marktmacht und Einschnitte im Geschäftsmodell fürchten. Entsprechend sieht Nasdaq-Index seit einigen Tagen gedämpfter aus als der Dow Jones.

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