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Der Bilfinger-Karren steckt weiter im Dreck

Dienstag, 11.10.2016 08:20 von

Vor rund 100 Tagen wurde der frühere Linde-Vorstand Tom Blades Chef des krisengequälten Bilfinger-Konzerns. Die Zwischenbilanz fällt gemischt aus. Aber der Kurs steigt unter Blades wieder über die 30-Prozent-Marke.

Die Startphase der Ära Blades bei Bilfinger (Bilfinger Aktie) erinnert an den Film „Der Flug des Phönix“. Der Streifen erzählt, wie überlebende Passagiere nach einer Bruchlandung in der Wüste versuchen, die Trümmer ihres Flugzeugs neu zusammenzuschrauben und das Provisorium flugfähig zu machen. Misslänge das, würden sie alle verdursten.

Der Film hat natürlich ein Happy End. Wie hingegen das Himmelfahrtskommando bei dem schwer kriselnden MDax-Konzern in Mannheim einmal endet, ist ungewiss. Negativ betrachtet aus heutiger Sicht: Der Bilfinger-Karren steckt auch nach gut drei Monaten Blades weiter im Dreck – er hat seit dem Verkauf der gut funktionierenden Gebäudemanagementsparte zudem ein stabiles Rad weniger. Positiv betrachtet. Tom Blades arbeitet ernsthaft daran - wie der von Hardy Krüger dargestellte Heinrich Dorfmann aus dem Hollywood-Streifen von 1965 – aus den Bilfinger-Bruchstücken ein bewegliches neues Unternehmens-Vehikel zusammenzusetzen. Die Frage ist, ob das schwer strapazierte Material dafür reicht? Massive Hindernisse stellen sich dem in Hamburg geborenen Briten in den Weg.Hindernis eins: Die Bilfinger-Mitarbeiter misstrauen ihren Chefs

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