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Konzerne müssen für beschleunigten Atom­ausstieg entschädigt werden

Dax will einfach nicht in Fahrt kommen

Donnerstag, 24.11.2016 13:00 von

Nach einem kurzen Aufbäumen hat ein lahmer Leitindex alle Mühe sein Plus zu halten. Der von Rekord zu Rekord eilende Dow Jones verhindert Schlimmeres. Nicht mal ein solider Ifo-Index ändert was an der müden Schlepperei.

Der Dax-Handel bleibt nach der verflogenen Trump-Euphorie eine Hängepartie. Europas Börsen erholten sich nur minimal, folgten mit dem positiven Vorzeichen aber immerhin der Wall Street, die trotz abnehmenden Schwunges erneut Höchststände erreichte. Im Nachmittagshandel notierte der Deutsche Aktienindex zuletzt minimal leichter mit 10658 Punkten. Damit bleibt alles beim Alten. Den Anlegern will keine Flucht nach vorn gelingen. Und deutlich abwärts geht es mit dem Rückenwind aus den Vereinigten Staaten auch nicht. Mehr als abwarten ist derzeit nicht möglich. Zum einen bis der neue Washingtoner Kurs Konturen annimmt. Zum anderen bis die US-Notenbank im Dezember ihre Zinsentscheidung trifft.

Auch ein starker Ifo-Geschäftsklimaindex weckte den Dax nicht aus seiner Müdigkeit. Wie erwartet kam einen der wichtigsten Indikatoren der deutschen Wirtschaft auf unverändert 110,5 Punkte. Damit blieb das Barometer der deutschen Chefetagen auf dem höchsten Stand seit 2014. Interessant ist der Index vor allem vor dem Hintergrund des Machtwechsels im Weißen Haus. Die Börsen feiern Donald Trump, und das deutsche Unternehmertum nimmt den Überraschungssieger erstmal gelassen. Doch es zeichnete sich ein leichter Knick in den Exporterwartungen ab.

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