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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Dax startet schwach

Mittwoch, 05.10.2016 09:40 von

Spekulationen auf eine mögliche Eindämmung der EZB-Geldflut haben den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch belastet. Nur die Aktie der Deutschen Bank kann zulegen.

Der Dax verlor in den ersten Handelsminuten 1,1 Prozent auf 10.486 Punkte. Einziger Dax-Gewinner waren die Aktien der Deutschen Bank. Den Gesamtmarkt belastete Händlern zufolge ein Bericht der Agentur „Bloomberg“, wonach die Europäische Zentralbank das Kaufvolumen in monatlichen Schritten um jeweils zehn Milliarden Euro verringern will. Die EZB dementierte den Bericht am Abend allerdings.

Deutsche-Bank-Papiere stiegen um 1,5 Prozent auf 11,92 Euro. Das Geldhaus könnte laut „Platow-Brief“ den US-Hypothekenstreit mit einer Strafe von maximal fünf Milliarden Dollar (Dollarkurs) beilegen. „Jeder Euro, den die Bank weniger zahlen muss, tut gut“, sagte ein Händler. Das US-Justizministerium hatte 14 Milliarden Dollar als Verhandlungsbasis genannt.

Auch einer der mächtigsten Investoren der Welt, der Vermögensverwalter Blackrock, hat sich zu den Bank geäußert und blickt skeptisch auf einen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank (Commerzbank Aktie). „Wenn wir über einen Konsolidierungsbedarf sprechen, dann sollten wir das nicht im nationalen Rahmen tun“, sagte der Vize-Verwaltungsratschef von Blackrock, Philipp Hildebrand, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch).

Der europäische Bankenmarkt sei insgesamt überbesetzt, deshalb müssten auch grenzüberschreitende Fusionen großer Institute möglich sein. Dem Vernehmen nach hatten die Spitzen von Deutscher Bank und Commerzbank im Sommer einen Zusammenschluss ausgelotet, den Plan aber rasch wieder verworfen.

Blackrock ist Großaktionär beider Häuser und bekommt entsprechend den starken Kursverfall zu spüren. Die Commerzbank-Aktie hat in diesem Jahr 39 Prozent an Wert verloren, die Aktie der Deutschen Bank sogar 48 Prozent. Das bedeutet die letzten Plätze im Leitindex Dax.

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