Dax knackt die 10.600 Punkte

Freitag, 02.09.2016 15:40 von

Weil die US-Jobzahlen hinter den Erwartungen bleiben, sinkt die Chance, dass die Fed schon im September die Zinsen anzieht. Der Euro finde keine klare Richtung, der Dax aber gewinnt über mehr als ein Prozent dazu.

Der klare Wink mit dem Zaunpfahl ist mal wieder ausgeblieben. Die mit Spannung erwarteten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt konnten die Prognosen zwar nicht bestätigen. Damit wird eine Leitzinserhöhung der Federal Reserve schon im September noch unwahrscheinlicher. In einer ersten Reaktion konnten die europäischen Börsen in der Hoffnung auf weiterhin billiges Notenbankgeld ihrer Gewinne ausbauen. Der Dax notierte am Nachmittag 1,14 Prozent fester bei 10.653 Punkten. Auf dem Devisenmarkt dreht der Euro ins Plus, das Gros der Börsianer sieht sich nun also bestätigt in der Annahme, dass die Fed einmal mehr die Füße stillhalten wird. Doch so eindeutig wie schwache Zahlen sonst sind, ist die Situation nicht.

Mit 151.000 neu geschaffenen Stellen im August verfehlte die weltgrößte Wirtschaft die Prognosen von 180.000 Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft. Die US-Wirtschaft hatte sich im Juli und Juni mit beachtlichen 547.000 Jobs zurückgemeldet, nachdem es im Mai einen desolaten Ausrutscher gegeben hatte. Dementsprechend sehen Ökonomen einer Abschwächung im Tempo gelassener entgegen, befindet sich der Arbeitsmarkt doch nahe der Vollbeschäftigung. Die Zahlen blieben also hinter den Erwartungen – dies war bereits in den vergangenen fünf Jahren im August der Fall.

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