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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: EZB dürfte Dax über 11 000 führen

Dax gibt vor US-Jobzahlen nach

Freitag, 07.10.2016 09:20 von

Zum Wochenausklang ist die Agenda voll. Aus den Staaten hoffen die Anleger auf Hinweise zu den Leitzinsen. Am Devisenmarkt spielt der Pfund verrückt. Und in Frankfurt feiert RWE-Tochter Innogy einen gelungenen Einstand.

Anleger haben sich zum Auftakt eines ereignisreichen Freitagshandels zurückgehalten. Der Dax notierte am Morgen 0,4 Prozent leichter bei 10.531 Punkten. Im Fokus stand der monatliche US-Arbeitsmarktbericht, von dem sich die Börsianer Hinweise auf den Kurs der Federal Reserve erhoffen. Gestern hatten Spekulationen um eine Straffung der Geldpolitik die Märkte leicht nachgeben lassen. In Frankfurt fiebert das Parkett dem Börsengang der RWE-Tochter Innogy entgegen. Der Ökostromsprössling stieß auf großes Interesse und wird in einer Matching Range von 36 bis 42 Euro erwartet.

Die Aussicht auf eine Zinserhöhung in den USA noch in diesem Jahr hat die Wall Street am Donnertag belastet. Vor allem die jüngsten Arbeitsmarkt-Daten, die einen unerwarteten Rückgang der Anträge auf Arbeitslosen-Hilfe ausgewiesen hatten, stärkten die Annahme, dass die US-Notenbank im Dezember an der Zinsschraube drehen werde, sagten Händler.

"Gute Nachrichten aus der Wirtschaft können schlechte Nachrichten für die Finanzmärkte sein", sagte der Analyst Phil Davies vom Broker PSW Investments. Höhere Zinsen bedeuten für Unternehmen potenziell höhere Investitionskosten. Zudem verteuert sich für Verbraucher der Kauf auf Pump.

Zwei führende Hedgefonds haben ihre Spekulationsgeschäfte auf einen fallenden Kurs der Deutschen Bank zurückgefahren. Der britische Fonds Marshall Wace meldete zuletzt eine Leerverkaufsposition von 0,88 Prozent der Deutsche-Bank-Aktien. Ursprünglich waren es 1,03 Prozent.

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