Dax bleibt im Minus – Banktitel unter Druck

Montag, 28.11.2016 13:00 von

Denkbar schlechter Start in die neue Börsenwoche: Europäische Aktienwerte notieren am Montag größtenteils im Minus. Zudem überwiegt die Unsicherheit angesichts des Referendums in Italien.

Es ist ein mäßiger Start in die neue Börsenwoche. Der Dax steht am Montag spürbar unter Druck und verweilt in der Verlustzone. Zu Handelsbeginn verlor der Leitindex fast 50 Punkte. Nach einem kurzen Aufbäumen fiel der Dax erneut ab und pendelt zur Mittagszeit mit einem Verlust von 0,9 Prozent um die Marke von 10.600 Punkten.

Der MDax büßte am Montag 0,72 Prozent ein auf 20.761 Punkte, während es für den TecDax in den ersten Handelsminuten um 0,9 Prozent auf 1711 Punkte abwärts ging. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,77 Prozent auf 3024 Zähler.

Mit gemischten Vorzeichen aus Asien war der Dax in den Handel gestartet. In Tokio gab der Nikkei-Index am Montag um 0,1 Prozent auf 18.357 Zähler nach. Der chinesische Shanghai Composite stieg um 0,7 Prozent auf 3284 Punkte.

Angesichts des anstehenden Verfassungsreferendums in Italien steigt die Nervosität. So könnte die Abstimmung am 4. Dezember über eine Reform des Senats den Euroraum laut Experten mittelfristig in Probleme stürzen. Bei einem „Nein“ sind Neuwahlen wahrscheinlich, aus denen die euro-kritische Fünf-Sterne-Bewegung als Sieger hervorgehen könnte.

Börsianern zufolge könnte ein Sturz der Regierung des Ministerpräsidenten Matteo Renzi es italienischen Banken erschweren, dringend benötigtes frisches Kapital einzusammeln. So benötigt die krisengebeutelte Banca Monte dei Paschi di Siena (BMPS), das älteste Geldhaus der Welt, fünf Milliarden Euro. Eckpfeiler dieses Deals ist der Tausch von Schulden in Eigenkapital, für den die italienische Finanzaufsicht am Montag grünes Licht gab

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