Dax-Anleger vor US-Jobzahlen angespannt

Freitag, 07.10.2016 13:40 von

Börsianer erhoffen sich vom Arbeitsmarktbericht Hinweise auf den Kurs der Fed. Die Angst vor einer Zinserhöhung schickt europäische Aktien ins Minus. Derweil legt der Börsenneuling Innogy einen gelungenen Einstand hin.

Anleger haben sich am Freitag zurückgehalten. Zunehmenden Spekulationen um die US-Geldpolitik ausgesetzt, liefen die Märkte deutlich unter Vortagsniveau. Der Dax notierte im frühen Nachmittagshandel mit 10.517 Punkten 0,5 Prozent leichter. Im Fokus steht der am Nachmittag kommende US-Arbeitsmarktbericht, von dem sich die Börsianer Hinweise auf den Kurs der Notenbank Fed erhoffen. Vorher aber gab es freudige Nachrichten. Die RWE-Tochter Innogy feierte wie erwartet ein starkes Börsendebüt, kam mit ihrer Erstnotierung von 37,30 Euro auf ein Plus von mehr als drei Prozent gegenüber ihrem Emissionskurs.

Der Kurs fiel inzwischen auf 36,01 Euro – scheinbar versilberte der ein oder andere unverzüglich seine tauffrischen Anteile. Damit lagen die Papiere nur noch knapp oberhalb der ausgegeben Preisspanne von 32 bis 36 Euro. Im Vorfeld hatten sich Investoren um die Ökostrom– und Stromnetzsparte des zweitgrößten deutschen Versorgers gerissen. Früh stand fest, dass sich der Preis am oberen Ende orientieren wird. Innogy ist der größte Börsengang der Bundesrepublik seit 2000. Das Volumen beträgt knapp fünf Milliarden Euro, womit der Neuling auf einen Börsenwert von 20 Milliarden Euro kommt, was ihn damit zum wertvollsten deutschen Versorger. Experten sehen in den zukunftsträchtigen Teilen des gebeutelten RWE-Geschäfts einen mittelfristigen Kandidaten für den Dax.

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