Dax-Anleger machen Kasse bei Bank-Aktien

Dienstag, 15.11.2016 11:00 von

Anders als der US-Leitindex Dow Jones Industrial kann der deutsche Leitindex bislang nicht wirklich vom „Trump-Effekt“ profitieren. Dem deutschen Börsenbarometer geht nach einem positiven Start die Puste aus.

Der Dax konnte bislang, anders als das US-Pendant Dow Jones Industrial, nach der Wahl von Donald Trump nicht durchstarten. Am Morgen veröffentlichte Zahlen zum deutschen Wirtschaftswachstum sorgten ebenfalls nicht für den erhofften Schub: Dieses war im dritten Quartal stärker abgebremst worden als erwartet. Im Vormittagshandel notierte er mit einem moderaten Verlust von 0,16 Prozent bei 10 676,55 Punkten.

Der MDax wurde dagegen im frühen Handel vor allem von Kursgewinnen im zuletzt gebeutelten Immobiliensektor beflügelt - für den Index mittelgroßer Werte ging es zuletzt um 0,71 Prozent auf 20 512,08 Punkte nach oben. Der Technologiewerte-Index TecDax kletterte um 0,54 Prozent auf 1697,39 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,13 Prozent auf 3035,98 Punkte.

Hoch im Kurs standen Merck mit einem Plus von 2,6 Prozent. Der Pharma- und Chemiekonzern aus Darmstadt hat nach einem Ergebnisanstieg im dritten Quartal seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben. „Wir haben unsere Pharma-Pipeline weiterentwickelt und sind dabei, die Kostensynergien aus der Akquisition von Sigma-Aldrich schneller zu realisieren als geplant.“ Die 17 Milliarden Dollar (Dollarkurs) schwere Übernahme des US-Laborausrüsters trieb das Ergebnis der Südhessen im vergangenen Jahresviertel deutlich an.

Im MDax waren die Aktien von Deutsche Wohnen (Deutsche Wohnen Aktie) begehrt und legten 4,2 Prozent zu. Die Firma schraubte ihre Geschäftsprognose ebenfalls nach oben. In ihrem Windschatten zogen Vonovia im Dax um zwei Prozent an. LEG Immobilien (LEG Immobilien Aktie) und TAG Immobilien gewannen im MDax jeweils 2,5 Prozent.

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