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27.05.17
GESAMT-​ROUNDUP: Gipfel einigt sich auf Mini-​Kompromisse - Fiasko knapp vermieden

Das VfB-Talent lernt die Tribüne kennen

Mittwoch, 15.02.2017 13:00 von

Als im Sommer die Stuttgarter Kaderplätze noch vielfach unbesetzt waren, schaffte es der Deutsch-Türke, beim damaligen Trainerteam um Jos Luhukay bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Özcan, gerade aus der U 19 aufgerückt, überzeugte mit Robustheit, Ballsicherheit und guter Technik. Fehlendes Tempo machte er mit Spielintelligenz wett und verdrängte so auch namhafte Konkurrenz wie Alexandru Maxim auf die Bank. Ein fast schön märchenhafter Aufstieg, der im Winter ein abruptes Ende fand.

Seit der Winterpause kommt der Mittelfeldmann selbst nicht mehr aus der Reservistenrolle hinaus. Schlimmer noch: Der in der Hinrunde noch gefeierte Jungprofi stand in allen drei Partien der Rückrunde nicht einmal im Kader. Die Qualität des Kaders ist weiter angehoben worden, Özcan fällt der Leistungsdichte zum Opfer. Von einem Karriereknick will der Sportvorstand dennoch nichts wissen. "Ich würde das keinen Knick nennen", meint Schindelmeiser. "Wir haben jetzt einen Kader, der nicht nur von 1 bis 16, sondern auch noch darüber hinaus sehr gut besetzt ist. Berkay trainiert gut, er ist fitter als in der Hinrunde - es ist nur eine Frage der Zeit, bis er auch wieder spielt."

Ob das am Freitag in Heidenheim der Fall sein wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest ein Kaderplatz für die Partie gegen den Verfolger wäre für den türkischen U-21-Nationalspieler ein kleiner Grund zur Freude. Wolf macht sich seine Personalentscheidungen nicht leicht. Der Trainer leidet nach eigener Aussage mit jedem seiner Spieler mit, die er bei der Auswahl enttäuschen muss. "Das sind alles gute Spieler, um die wir kämpfen. Trotzdem müssen wir eine Aufstellung machen und uns auch nicht dafür entschuldigen. Wir respektieren, dass das wehtut." Özcan und Co. wird das nur schwach trösten.