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Das sind die besten Städte im Osten

Dienstag, 04.10.2016 11:20 von

Tristesse in ostdeutschen Großstädten? Von wegen. Welche Ost-Metropolen im WirtschaftsWoche-Städteranking besonders weit oben landen – und was sie so stark macht.

Die beste Großstadt Ostdeutschlands, sie ist eine der unbekannteren Metropolen der Republik, weil sie kaum mehr als 100.000 Einwohner zählt. Sie liegt im selbsternannten „grünen Herzen“ Deutschlands, in Thüringen, und zugleich an einem Nebenfluss der Elbe, der 413 Kilometer langen Saale. Viele Bundesbürger kennen nur ihre hässliche Seite, den Stadtteil Lobeda mit seinen Plattenbauten direkt an der Autobahn 4 – dabei gilt ihre Innenstadt ob der schmucken Häuschen als durchaus ansehnlich. Die Rede ist von Jena, der Stadt, in der der Poet und Philosoph Friedrich Schiller als Professor lehrte – und die heute noch von dessen Ruhm zehrt.

Ostdeutsche Städte gelten vielen Westdeutschen auch mehr als 25 Jahre nach der Wende als Inbegriff von Tristesse und Rückständigkeit. Das exklusive Städteranking von WirtschaftsWoche, des IW Consult Köln und von Immobilienscout24 beweist, dass dieses Klischee längst nicht mehr auf alle Ost-Metropolen zutrifft. Jena etwa landet im Niveauranking auf dem 17. von 69 Plätzen – und schneidet damit besser ab als vermeintliche Musterstädte im Westen wie Bonn und Münster, Heilbronn und Wiesbaden. Das Niveauranking vergleicht Ist-Werte ausgewählter Kennziffern, also zum Beispiel die aktuelle Arbeitslosenzahl.

Forschungsstarkes Jena

Jena profitiert zum einen von der Friedrich-Schiller-Universität und der Ernst-Abbe-Hochschule, insgesamt mehr als 20.000 Studenten besuchen die beiden Bildungseinrichtungen. Wie segensreich das für die thüringische Stadt ist, zeigt sich etwa am Anteil der Hochschulabsolventen in mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächern (MINT) an allen Beschäftigten. Dieser Wert beträgt drei Prozent – und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie etwa in der bayerischen Landeshauptstadt München.

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