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Das sind Deutschlands beste Flughäfen

Donnerstag, 06.10.2016 15:20 von

Wo die Deutschen gerne landen – und wo nicht: Eine exklusive Studie zeigt die besten Flughäfen der Bundesrepublik. An der Spitze gibt es einen Wechsel, auf den letzten Platz kommt ein alter Bekannter.

Ein Jahr, viel Gerede, viel Gewese, wenig echte Veränderung: Der Hauptstadt-Flughafen BER wird und wird nicht fertig. Dieses "Lehrstück des Versagens", ist nicht allein Ärgernis für Flughafenbetreiber und Hauptstadt – sondern auch für die Reisenden. Wer nach Berlin rein oder aus Berlin raus fliegt, kommt am alten Flughafen Tegel schwer vorbei. Für viele Flüge ist der zweite internationale Flughafen der Stadt, Schönefeld, keine Alternative. Freude am Aufenthalt in Tegel haben die wenigsten.

In der Untersuchung "Bester Flughafen Deutschlands", die das Deutsche Kundeninstitut (DKI) für die WirtschaftsWoche durchgeführt hat, kommt Tegel auf den letzten Rang. Erneut.

Wie im vergangenen Jahr hat das DKI die zehn größten Flughäfen der Bundesrepublik für WirtschaftsWoche Online untersucht. Dafür werteten die Institutsmitarbeiter mehr als 4800 Fragebögen von Reisenden aus, sprachen mit Flughafenbetreibern, analysierten das Flugangebot und die Anbindung an die Städte. Außerdem überprüften sie die Angebote und Services-Leistungen der Airports mit anonymen Testern.

Für die Berliner ist das Ergebnis ein bitteres: In den wichtigen Kategorien Prozesse ("ungenügend") und Aufenthaltsqualität ("mangelhaft") fällt der Flughafen sang und klanglos durch.

Tegel ist hoffnungslos überlastet. 2015 registrierte der Flughafen mehr als 21 Millionen Fluggäste. Ein erneuter Anstieg und offensichtlich viel zu viel für den Airport. Zum Vergleich: 2010 waren es rund 15,03 Millionen Passagiere. Das DKI geht davon aus, dass die eigentliche Maximalkapazität mittlerweile um 75 Prozent überschritten wird.

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