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Das raubt Wall-Street-Bankern den Schlaf

Montag, 07.11.2016 19:20 von

Der Brexit war ein Warnschuss. Jetzt arbeitet die Wall Street die Wahlnacht durch, um von einem Trump-Sieg nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Was die Börsenprofis erwarten, wovor sie sich fürchten.

New York ist bekanntlich die Stadt, die niemals schläft. Die Aussage bezieht sich auf die vielen Ausgehmöglichkeiten am Abend: auf die Bars über den Dächern der Stadt, auf die grelle Werbung am Times Square, die den Himmel erhellt, auf die Konzerte in den vielen kleinen Parks der Stadt.

Doch am 8. November bekommt das Motto der Metropole einen ganz anderen Sinn. Banken, Händler und Versicherer planen Nachtschichten, um auf den Ausgang der US-Wahl reagieren zu können. Schlafen werden in der Wahlnacht im Financial District die wenigsten. „Wenn vorab nicht ziemlich deutlich ist, wer die Wahlen gewinnt, werde ich arbeiten“, sagt Robert Christian, Leiter der Research-Abteilung bei K2 Advisors, dem New Yorker Hedgefondsspezialisten des Investmentgiganten Franklin Templeton, in New York. Christian zuckt deswegen aber nur kurz mit den Schultern. Motto: Was sein muss, muss sein.

Niemand will Panik schüren

Auch Nicholas Colas vom Finanzdienstleister Convergex erwartet, die ganze Nacht „am Computer zu sitzen und die Nachrichten und Kursentwicklungen zu verfolgen“. So gut wie alle Banken und Versicherer planen bereits für die Wahlnacht.

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