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18:17 Uhr
AKTIE IM FOKUS 2: Bilanz und Ausblick katapultieren Dialog nach oben

Das Modi-Experiment droht zu scheitern

Donnerstag, 12.01.2017 16:40 von

Mit einer Bargeld-Reform will Indien die Schattenwirtschaft im Land bekämpfen. Doch der Plan geht nicht auf, Wirtschaft und Bürger leiden unter dem Bargeld-Mangel. Die Bevölkerung könnte es der Regierung bald heimzahlen.

Es war wohl keine geplante Aktion: Die Youtube-Videos zeigen eine verzweifelte Mutter, die panisch versucht, die Sicherheitskräfte abzuwehren und sich in ihrer Not einfach auszieht. Die Frau forderte ihr vermeintliches Recht ein, alte Geldscheine auch nach dem 31. Dezember noch bei der Zentralbank einzahlen zu können – so wie es die Regierung für Ausnahmefälle einst versprochen hatte. Doch nun sollen nur noch Auslandsaufenthalte als Grund gelten.

Die kleine Episode zeigt, wie chaotisch und ungeplant Indiens Bargeld-Reform weiterhin verläuft. Und es mehren sich die Hinweise, dass die Reform wohl viele Ziele vorerst nicht erreichen kann: Bloomberg und indischen Medien zufolge haben die Inder wohl mehr als 97 Prozent des für ungültig erklärten Bargeldes in die Banken getragen – die Regierung hatte mit deutlich weniger Rücklauf gerechnet. Gleichzeitig zeigt sich immer stärker, wie der immer noch herrschende Bargeld-Mangel die Wirtschaft des Landes herunterzieht.

Indiens Regierungschef Narendra Modi hatte am 8. November kurzerhand Geldscheine im Wert von 500 und 1000 Rupien zu unzulässigen Zahlungsmitteln erklärt – und damit rund 86 Prozent des Bargeldes aus dem Verkehr gezogen. Mit dem Schritt sollte die grassierende Schattenwirtschaft in dem Land bekämpft und Transparenz geschaffen werden: Die Inder sollten ihr Geld auf Konten einzahlen und nachweisen, ob sie das Geld jemals versteuert hatten.

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