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„Das männliche Hirn ist mit dem Auto verwachsen“

Donnerstag, 10.11.2016 16:40 von

Die Zukunftsforscher Matthias Horx und Alexander Makowsky entwickeln auf dem Handelsblatt Auto-Gipfel ihre Vision von der Mobilität von morgen. Warum ausgerechnet männliche Traditionalisten den Durchbruch verhindern.

Das Publikum glaubt an die Zukunft. Satte 70 Prozent sagen, dass sie einem Autopiloten im Wagen ihr Leben anvertrauen würden. Und auch sonst befinden sich im Publikum des Handelsblatt-Auto-Gipfels viele Menschen, die der neuen Technik aufgeschlossen gegenüberstehen. Damit hätte Zukunftsforscher Matthias Horx wohl nicht gerechnet.

Aus seiner Sicht sind es vor allem die männlichen Traditionalisten, die den Durchbruch des elektrifizierten, selbstfahrenden Autos erschweren. „Vor allem das männliche Hirn ist sehr stark mit dem Auto verwachsen“, sagt Horx. Das steuern einer leistungskräftigen Maschine sei Ausdruck der Dominanz, ein kulturell erlerntes Muster. „Dabei werden viele Endorphine ausgeschüttet und darauf verzichten Menschen nicht gern“.

Für Horx ist der Wandel trotzdem kaum aufzuhalten. 60 Prozent aller Autofahrer – also die Mehrheit – säße nicht gerne am Steuer. Ältere Menschen, auch Romantiker oder Buchleser. Diese würden die neue Form der Mobilität sehr gerne erleben. Dabei müsse sich die Industrie aber vom technologischen Denken lösen. „Wenn man nicht versteht, was eigentlich die Psychologie des Autofahrens ist, also den menschlichen Aspekt, hat man große Schwierigkeiten, die Zukunft wirklich zu verstehen“, sagt Horx.

Sein Diskussionspartner Alexander Mankowsky ist bei Daimler (Daimler Aktie) genau für diese Aspekte der zukünftigen Mobilität zuständig. Mit seinem Think Tank in Berlin entwickelt er Zukunftsvisionen, mit denen der Autobauer seine künftigen Modelle plant. Auf der Bühne der Münchener BMW-Welt erklärt der Daimler-Denker, wie seine Idee der zukünftigen Mobilität aussehen könnte, am Beispiel des Konzeptfahrzeugs F-015, das er gemeinsam mit den Ingenieuren entworfen hat.

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