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Das Ende der Geduld

Mittwoch, 09.11.2016 13:00 von

Es gibt viele Start-ups, die lösen ein Problem, das kein Mensch hat. Es gibt aber immer wieder auch solche, die sich den ganz großen Fragen des Lebens widmen. Der Parkplatzsuche zum Beispiel.

560 Millionen Stunden im Jahr verbringen die Deutschen mit der Suche nach einem Parkplatz. Und es sind keine schönen Stunden. Nein, das können richtig schlimme Momente sein, wenn sich eine vermeintliche Lücke als Einfahrt entpuppt. Wenn der Vordermann plötzlich auch parken will. Wenn der Ladenparkplatz eine Schranke hat, obwohl es Nacht ist und sowieso alle im Internet kaufen.

Die Parkplatzsuche ist eine der letzten Proben der menschlichen Geduld. Von vielen hat uns das Internet ja schon befreit. Das Kleid von Zalando (Zalando Aktie) kommt innerhalb von einer Stunde, die Antwort auf den Liebessmiley braucht bei Whatsapp nur ein paar Sekunden. Also, theoretisch. Beim Partner fürs Leben wie ist es wie beim Parkplatz: Man weiß vorher überhaupt nicht, wann man ihn findet. Das macht die Warterei umso quälender.

Glücklicherweise gibt es gleich eine Reihe von Start-ups, die sich um das Parkplatz-Problem kümmern. Cleverciti aus München zum Beispiel erkennt mit Hilfe von Sensoren an Hauswänden oder Straßenlaternen, wo eine freie Lücke ist und meldet sie an die Navis der Autofahrer weiter. Bei Ampido aus Köln zum Beispiel können Privatleute, Firmen und Kommunen ihre Parkplätze vermieten. Die Buchung funktioniert so ähnlich wie bei Airbnb.

Aber was machen all diese Start-ups, wenn es bald selbstfahrende Autos gibt? Die immer unterwegs sind und niemals parken müssen, weil sie ja ohnehin niemandem mehr gehören? Innovativ sein, ist das Eine, innovativ bleiben, ist die Kunst - das gilt für 190-jährige Familienunternehmen wie für Start-ups.

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