Das elektrische Zeitalter hat begonnen

Mittwoch, 21.09.2016 17:20 von

Auf der IAA zeigen die Hersteller die Zukunft der Nutzfahrzeuge. Zumindest in den Städten wird sie elektrisch sein. Dort lohnt sich der Einsatz batteriegetriebener Fahrzeuge. 2020 dürfte die Serienproduktion beginnen.Der Fahrer des Transporters lässt eine kleine Laderampe herunter. Dann kommen langsam die kleinen dreiachsigen Wägelchen zum Vorschein. Kleine Transportbehälter, nicht viel größer als ein Papierkorb. Sie fahren aus dem Transporter heraus – ferngesteuert, zu erkennen an der langen Antenne.Nicht auf dem Messegelände und nicht auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), sondern in der Innenstadt von Hannover inszeniert der Daimler-Konzern spektakulär die Zukunft des Transports. Die Lastwagen-Flotte der Zukunft fährt vor einem Kraftwerk in gleißendem Scheinwerferlicht vor. Die Schornsteine des Kraftwerks sind in leuchtendes Blau gehüllt – der Farbe, die für sauberen und umweltgerechten Elektroantrieb steht.Die Inszenierung der elektrischen Zukunft geht bei Daimler (Daimler Aktie) noch weiter. Ein semi-autonomer Bus fährt vor, der Teile des Weges selbstständig und ohne Fahrer zurücklegen kann. Dann kommt der Elektro-Lastwagen für den städtischen Verteilerverkehr, der schon in wenigen Jahren durch die Zentren der deutschen Kommunen rollen soll. Ein Raunen geht durch das Publikum, als eine Drohne punktgenau auf dem Dach des Elektro-Transporters landet. Auch so könnte im nächsten Jahrzehnt die Zukunft der Logistik aussehen.Potenzielle Kunden müssen sich allerdings gedulden. Es werden noch einige Jahre vergehen, bis Transporter und Lastwagen tatsächlich mit einem Batterieantrieb unterwegs sind. „2020 wird der Gezeitenwechsel einsetzen“, glaubt Wolfgang Bernhard, Konzernvorstand bei Daimler und dort verantwortlich für die Nutzfahrzeug-Sparte. Spätestens in vier Jahren sollten bei den Stuttgartern batteriegetriebene Busse, Transporter und Lastwagen als Serienmodelle von den Bändern laufen.

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