Da sind die Pionierinnen

Donnerstag, 13.10.2016 15:00 von

Die IT-Branche hat ein Problem: Sie besteht zum größten Teil aus weißen Männern. Das muss sich ändern.

Wer sich an diesem Donnerstagmorgen umschaut, mag sich denken: Da sind sie doch! Was beschweren die sich denn immer alle? Rund 350 Frauen haben sich am Berliner Veranstaltungsort Bolle versammelt. Und das Allerbeste ist: Alle können programmieren, codieren oder zumindest verstehen, worüber jene sprechen, die es können. Rund 350 Frauen aus der Techwelt – das ist doch zumindest mal ein Anfang.

Aber mehr auch nicht. Denn außerhalb dieser kleinen feinen Berliner Blase sieht die Welt anders aus. Laut Bundesagentur für Arbeit lag der Frauenanteil in der Informatik-, Informations- und Telekommunikationsbranche 2014 bei gerade einmal 15,8 Prozent. Daran wird sich vermutlich auch in den vergangenen zwei Jahren nicht viel geändert haben.

Das ist nicht viel. Und symptomatisch. Ausgerechnet jene Branche, die aus dem Silicon Valley heraus an unserer aller Zukunft werkelt, hat ein echtes Problem: Sie besteht zum größten Teil aus weißen Männern.Doch wie sollen die eine Zukunft gestalten, die mit großer Wahrscheinlichkeit ganz anders aussehen wird? Vielfältiger. Und vor allem weiblicher. Dass bunt gemischte Teams aus Mann und Frau, farbig und weiß, jung und alt gerade für neue Lösungen und Geschäftsmodelle unablässig sind, ist den meisten klar. Wie sollen neue Ideen entstehen, wenn alle gleich denken?

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