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Continental: Was ist denn hier los?

Mittwoch, 19.10.2016 14:30

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

der Automobilzulieferer Continental hat seine Anleger mit einer Prognosesenkung vor den Kopf gestoßen. Wie das DAX-Unternehmen aus Hannover in einer Pflichtmitteilung erklärte, wird der bereinigte operative Gewinn (Ebit) unter anderem wegen eines anhängigen Kartellverfahrens und den Folgen dreier Erdbeben in Japan um rund 480 Mio. Euro niedriger ausfallen. Weitere Gründe seien erhöhte Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Produktgewährleistungen. „Diese Belastungen können nur in Teilen aufgefangen werden“, hieß es vonseiten des Unternehmens. Gleichzeitig wurde betont, dass die Umsatzprognose vor Währungseffekten trotz der Situation in Japan mit rund 41 Mrd. Euro bestehen bleiben soll. Die operative Rendite (Ebit-Marge) werde wegen der finanziellen Belastungen letzten Endes aber wohl nur im Bereich von 10,5 Prozent liegen, statt des zuvor angepeilten Zielbereichs von über 11 Prozent.

Der Löwenanteil der Zusatzkosten entfällt dabei mit 390 Mio. Euro auf Produkthaftungsfälle der Jahre 2004 bis 2010 und das nicht näher benannte Kartellverfahren. Zudem schlagen Forschungs- und Entwicklungsausgaben mit zusätzlich 60 Mio. Euro zu Buche. Continental erklärte dies wie folgt: „Die Ursachen dafür liegen in dem erheblich beschleunigten, strukturellen Wandel in der Automobilindustrie.“ Neben „vorübergehend“ höheren Ausgaben für Infotainment-Systeme, müsse die Forschung in umweltfreundliche Antriebstechnologien (Elektrowagen) umgehend hochgefahren werden.

Einige Analysten befürchten, dass der überraschend schnelle Ausbau der reinen Elektrotechnologie bei vielen Autoherstellern Continental auf dem falschen Fuß erwischt haben könnte. „Wir glauben, Conti könnte überinvestiert haben in Technologien, die sich als vorübergehend herausstellen und sich weniger rechnen als ursprünglich angenommen“, sagte ein Analyst der britischen Großbank Barclays und spielte damit auf Hybridtechniken an. Aus diesem Grund könnten die höheren Forschungs- und Entwicklungskosten den Experten zufolge von längerer Dauer sein, gerade in Anbetracht dessen, dass der Reifen-Spezialist eine „strategische Anpassung“ und eine noch stärkere Umschichtung der Forschungsgelder ankündigte.

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