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Commerzbank: Geht das Drama weiter?

Samstag, 15.10.2016 13:30

Kommentar von Laurenz Erwald

Liebe Leser,

nach Angaben der Gewerkschaft Verdi streicht die zweitgrößte Bank Deutschlands 7000 Stellen. Im September dieses Jahres verkündete der Vorstand bereits gut ein Fünftel der weltweit 45.000 Stellen abzubauen. Aber nicht nur die Konzernspitze bangt um Ihre Jobs. Am stärksten treffen die neuen Sparmaßnahmen die Firmenkundensparte. Hier sollen bis zu 2400 Stellen wegfallen. In dem aktuellen Niedrigzinsumfeld bangen viele Finanzdienstleister um ihr Geschäftsmodell. Doch wie geht es weiter?

Harte Sparmaßnahmen – Steigende Kurse!?

Für gewöhnlich werden solch drastische Sparmaßnahmen an den Börsen kurzfristig gefeiert. Nicht so bei der Commerzbank. Auf der einen Seite trauen die Börsianer den Umstrukturierungsplänen der Commerzbank nicht. Viel zu oft wurden sie von den Sanierungsplänen des Vorstandes enttäuscht. Auf der anderen Seite gerät die Aktie in den Abwärtssog der deutschen Bank. Seit Jahresbeginn hat die Aktie fast die Hälfte ihrer Marktkapitalisierung abgegeben. Ein Ende scheint noch nicht in Sicht. Auch wenn es in der vergangenen Woche zu einer leichten Stabilisierung der Aktie kam. Die Gefahr neuer Jahrestiefkurse scheint in greifbarer Nähe. Kurse von unter 5€ je Aktie sind durchaus möglich.

Mit einer Bilanzsumme von 536 Milliarden Euro ist die Commerzbank die zweitgrößte Bank Deutschlands. Die Folgen der aktuellen Geldpolitik sind nicht abzuschätzen. Für die Belegschaft und die Aktionäre hat sie aber bereits jetzt dramatische Konsequenzen.

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