Commerzbank: die Pläne hinterlassen einige Fragezeichen

Dienstag, 18.10.2016 13:30

Kommentar von Ethan Kauder

Lieber Leser,

derzeit ist der Strategieschwenk der Commerzbank in aller Munde. Unklar ist jedoch, wie genau er aussehen soll. In den letzten Tagen sind sogar Gerüchte aufgekommen, wonach die Bank darüber spekuliert, ihr Geschäft mit ETFs und Derivaten separat abzuspalten und an die Börse zu bringen. Doch was genau die Bedingungen einer solchen Aktion sein könnten, ist derzeit noch völlig ungewiss. Für einen solchen Fall muss natürlich auch noch die Frage abgehandelt werden, was mit den Alt-Aktionären geschieht, bzw. ob diese dann ein Bezugsrecht besitzen. Viele offene Fragen, und solche kommen an der Börse erfahrungsgemäß alles andere als gut an.

Deutlicher Verlust bei der Anleihe

Die Pläne waren einem Bericht der „Euro am Sonntag“ zu entnehmen gewesen. Doch Experten warnten, dass es wenig Anhaltspunkte für dieses Vorhaben gebe. Alles handele sich um reine Spekulation. Allerdings ließ der Kursrückgang einer von der Commerzbank emittierten Anleihe aufhorchen, und zwar der mit der WKN-Nummer CZ40LR. Deren Kurs stand im September nämlich bei mehr als 98 Prozent, zuletzt wurden jedoch lediglich 96,4% des Nominalwertes aufgerufen. Das stimmt bedenklich, denn einen solchen Rückgang in derart kurzer Zeit erlebt man nicht alle Tage. Die Börse in Stuttgart gibt das nominale Volumen mit etwa 1 Milliarde Euro an, also von Peanuts kann da keine Rede sein! Die Laufzeit der genannten Anleihe geht noch bis 2023.

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